Aussendungsfeier

Hallo alle zusammen.

Ich werde euch jetzt über das letzte Vorbereitungsseminar, welches vom 29.06 – 02.07 stattgefunden hat, erzählen.

Das Aussendungsseminar bestand aus zwei Blöcken. Der erste Block griff inhaltlich neue und wichtige Themen auf, während der zweite Block die Aussendungsfeier beinhaltete. Ich bin traurig, dass die Vorbereitung schon vorbei ist, weil wir uns nun als Gruppe, also alle 22 Teilnehmer/innen, ein ganzes Jahr nicht mehr sehen. Wir sind in diesen fünf Seminaren wie eine große Familie geworden.

Nun jedoch zum Seminar: Es hat ganz entspannt angefangen mit Kaffee, Kuchen und einer wie immer sehr herzlichen Begrüßung unter den Teilnehmern. Anschließend erzählte jeder, was ihn so seit dem letzten Seminar beschäftigt. Natürlich war bei vielen Freiwilligen das nun endlich abgeschlossene Abitur Thema und viele berichteten über ihren Freizeitstress. Nach dieser Runde wurde die Erwartungshaltung der einzelnen Teilnehmer geklärt, was sie sich von diesem Seminar erwarten.

Anschließend hat Trieu, ein Jesuit und Teil des Teams, über die Entwicklung der Mission berichtet und danach in das Thema Spiritualität übergeführt. Als die Pause vorbei war, kam der Hauptblock über Spiritualität an die Reihe. Über diesen Teil, wie auch über die Entwicklung der Jesutienmission, werde ich ausführlich in meinem Podcast berichten.

Zum Ende des Abends war noch Zeit unseren Aussendungsgottesdienst vorzubereiten.

Der zweite Tag startete mit einer Einheit über Glauben und Gerechtigkeit.

Nach einer Pause ging es weiter mit dem Thema „Einfacher Lebensstil“, wozu wir unter anderem zwei Videos anschauten, in denen zwei Freiwillige über ihre Lebensverhältnisse an ihrem Einsatzort berichten. Vor dem Mittagessen gab es eine Bild-, Körper- und Textmeditation zur Auswahl. Ich habe mich für die entschieden. In dieser Meditation ging es darum auf seinen Atem zu achten. Weiter ging es mit einer langen stillen Zeit von knapp zweieinhalb Stunden mit dem Ziel zur Ruhe zu kommen und in uns zu gehen. Danach wurde der Gottesdienst vorbereitet. Es folgte noch eine Einheit über Partnerschaft und Beziehung. Diese wurde von dem ehemaligen Freiwilligen Martin gehalten.

Der krönende Abschluss war das Grillfest, auf der wunderschönen Dachterrasse der Jesuitenmission im Herzen Nürnbergs.

 

 

 

 

 

„Leben in Gemeinschaft oder alleine im Einsatz“ waren am dritten Tag die Einstiegsthemen, je nachdem, ob man den Einsatz alleine bestreitet oder einen Mitfreiwilligen oder in der Jesuitenkommunität wohnt. Dann ging es weiter mit Informationen über die Betreuung während des Einsatzes. Unsere deutschen Betreuer Skypen mit uns am Anfang des Einsatzes alle 3 – 5 Wochen, und danach je nach Bedarf.

Ebenfalls bekommen wir viermal in diesem Jahr Leitfragen an denen wir unseren Einsatz reflektieren können. In unserem Einsatzland bekommen wir auch eine Bezugsperson zugeteilt, welche bei mir meine Projektleiterin sein wird, die auch am Aussendungsgottesdienst da war. Anschließend wurden noch letzte organisatorische Angelegenheiten geklärt. Das Notfallmanagement wurde nochmal aufgefrischt und zusammen eine Checkliste erarbeitet.

Auch an diesem Abend gab es ein wunderbares Abendprogramm. Wir besuchten ein Konzert des Orchester „Sonidios de la tiera“ – ein Orchester aus Paraguay, welches von den Jesuiten unterstützt wird. Nach dem Konzert haben wir noch etwas unseren Gottesdienst vorbereitet und später dann noch mit den Musikern geredet, die im gleichen Hotel untergebracht waren, wie wir.

 

 

Dann war auch schon der Samstag zu Ende.

 

Der letzte Tag des Vorbereitungsseminars startet mit einem Vortrag von meiner Projektleiterin, über die Phasen des Einsatzes. Dann gab es noch Zeit für ungeklärte Fragen, sowie die Auswertung des Seminars. Zum Abschluss des Seminars durften wir einen Brief an uns selbst schreiben, den wir erst wieder bekommen nach unserer Rückkehr. Nun begann die Vorbereitung für die Aussendungsfeier. In der Zeit gab es einen Workshop für die Eltern, darüber was wir überhaupt machen und wie das alles  abläuft. Im Anschluss daran gab es dann ein gemeinsames Essen mit Familienangehörigen.

Darauf folgte ein wunderschöner Gottesdienst und ein trauriger Abschied, weil wir uns nun alle ein Jahr nicht mehr sehen. Zusammengefasst würde ich sagen, dass allein die Vorbereitung mich extrem bereichert hat und wir alle über die Seminare hinweg zu einer großen Familie zusammen gewachsen sind, die immer füreinander da ist.

 

 

 

 

 

Ihr könnt auch bei meinem Podcast vorbeischauen, da berichte ich nochmal ausführlich über dieses Seminar. Gebe mir doch bitte mal Feedback, wie der Blog dir bis jetzt gefällt oder was ich noch besser machen kann.

 

Beste Grüße und eine schöne Woche,
Euer Janik

0 thoughts on “Aussendungsfeier

  1. 1 Jahr anders leben... - Sebastian in Indien Antworten

    Lieber Janik! Schöner und ausführlicher Bericht! 😊 Mit liebem Gruß aus Salzburg (für noch genau 7h, hehe)

    1. Janik Henneberger Antworten

      bei dir gehts ja jetzt schon los! stimmt! 🙂

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